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Das CB-Funk Forum von Henning Gajek | Meinung | Stammtisch QSO
Seite 1 von 5 1 2 3 4 > >>
Verfasser Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Henning Gajek
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Beiträge: 1703
Ort: Bad Dürkheim
Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 23.07.2009 16:38
Hallo,

wie man beim Funkmagazin unter http://www.dcbo.net/php/readarticle.php?article_id=425 nachlesen kann, hat der DAKfCBNF ein Mitglied "ausgeschlossen", weil sie ihren Beitrag nicht bezahlt und unentschuldigt gefehlt haben sollen. Die Satzung des DAKFCBNF ist da etwas kompliziert. Mitglieder bezahlen nur für ihre Regierungsbezirks-Delegierte, wenn sie keine schicken, müssen sie auch nichts bezahlen. Rausgeworfen wurde der AK CB-Funk Hessen, der seit Monaten/Jahren kaum noch aktiv war, aber dessen Vorsitzender Karl-Heinz Knöll die meisten letzten Tagungen besucht hat, ohne einen Delegierten zu melden. Grobian Schrottfunk hat unter http://www.dcbo.net/php/readarticle.php?article_id=426 einen Kommentar dazu geschrieben.

Der Deutsche Arbeitskreis für CB- und Notfunk (siehe http://www.dakfcbnf.de) sollte alle interessierten und organisierten CB-Funk Gruppen, Vereinigungen, Arbeitsgemeinschaften zusammenfassen und gegenüber Politik, Verwaltung (Behörden) vertreten. Was man aber hört sind nur Streitereien um tatsächliche oder angebliche Fehler der Vergangenheit.

Deswegen die bewußt ketzerische Frage:

Brauchen wir den DAKfCBNF noch?

Eins vorneweg: Bei allem Frust und bei allen schlechten Erfahrungen bitte das Thema fair und ohne persönliche Beleidigungen diskutieren!

Danke.


--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
CB: Bad Dürkheim 23 / Bravo Delta 23
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Bearbeitet von Henning Gajek auf 23.07.2009 17:08
156002701 hrgajek@gmx.de hrgajek http://www.gajek.de/cb-funk
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Ehemaliger CB Funker
Reg. User

Beiträge: 500
Eingetreten: 24.02.08
Eingetragen um 23.07.2009 18:35
Na dann will ich mich auch mal wieder zu Wort melden in der Hoffnung, dass unser Generalkritiker in LU das auch ließt und wieder fachlich kommentiert! LOL

Henning, bei allem Respekt. Ich hatte es in einem anderen Thread schon angesprochen. Was würde passieren, wenn es DAKfCBNF e.v. oder die DFA e.V. oder andere Vereinigungen oder was auch immer nicht mehr geben würde?

Gar nichts! Denn, zzt. nehmen diese Damen und Herren keinerlei nennenswerte Aufgaben wahr. In der Regel wird auf irgendwas reagiert, Aktionen von da sind nicht zu beobachten. Das würde ich von einer funktionierenden Vereinigung allerdings erwarten. Man konzentriert sich eben dort auf das Dasein und gut ist. Hin und wieder versammelt man sich, dass muss ausreichen. Was kommt dabei heraus? Null!

Genauso viel "Null" produziert unser Freund aus LU mit seinem Gehilfe aus dem Mangfalltal. Wer braucht das? Irgendwie hat man noch nicht so richtig erkannt, dass es so nicht funktioniert. Aber, wem erzähl ich das, wir wissen beide wie schwierig es ist Leute zu motivieren und zum mitmachen zu bewegen. Es ist leicht hier (oder wo auch immer) was zu schreiben, bei der Realisierung sieht es aber anders aus. Wer will sich denn heute noch so einen zusätzlichen Klotz von Arbeit, Kosten und Ärger an´s Bein binden? Keiner! Da schreibselt man lieber im warmen Kämmerchen irgendetwas in´s Internet! Fertig! Irgendwer wird es schon gut finden!

Deshalb muss die Frage erlaubt sein, wer heute noch wirklich etwas Innovatives für den CB Funk leistet?

Wenn sich die Erkenntnis durchsetzen würde, dass die wenigen verbliebenen Aktivisten, unter welcher Fahne auch immer, nur gemeinsam was bewegen könnten, wären wir alle bestimmt schon ein Stück weiter. Der ganze Quark der da im Moment läuft (Konto von n.e.V., oder rechtsfähige Vereine usw.) ist doch zzt. absoluter Quatsch und an den Haaren herbeigezogener Unfug. Wen wollen denn die rechtsfähigen Vereinigungen vertreten? Es ist doch niemand mehr da! Es gibt keine Mitglieder also auch keine Mitgliedsbeiträge und da ist der Ruf nach einem rechtsfähigen Verein als Vertretung genauso blödsinnig wie nach mehr Kanälen oder mehr Ausgangsleistung!

CB Funk führt ein Schattendasein und wird sich (wenn überhaupt) erst wieder erholen, wenn verschiedene Personen von der großen CB Bühne abgetreten sind. Junge Leute gehören an´s Ruder, aber, woher nehmen?

55 & 73
Jürgen



Bearbeitet von Ehemaliger CB Funker auf 23.07.2009 18:42
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Henning Gajek
Super Administrator

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Beiträge: 1703
Ort: Bad Dürkheim
Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 23.07.2009 18:47
Jürgen,

danke für Deinen Beitrag aber der Schlußsatz klingt zu mißmutig.
Manchmal überlege ich mir, obs einer übergeordneten Instanz bedarf, um die ganzen Streithähne an einen Tisch zu bekommen, aber vermutlich ist es besser was zu machen. Sehen wir uns bei der CB-Lounge? Du hast ja eine Einladung erhalten, kannst auch gerne Deine Seite 9cb vorstellen :-)




--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Ehemaliger CB Funker
Reg. User

Beiträge: 500
Eingetreten: 24.02.08
Eingetragen um 23.07.2009 18:58
Ach, nicht mißmutig aber leider wohl realistisch.

Der AK CB-Funk Hessen wurde wohl rausgeworfen, weil faktisch keiner mehr mitgemacht hat. Der gute Karl-Heinz Knöll war wohl noch der Einzige aktive bei diesem Arbeitskreis. Das ist doch der Trend der zu beobachten ist. Das bezieht sich nicht nur auf den CB Funk sondern auf viele Bereiche. Ob das der Angelverein ist oder der Gesangsverein, der Geschichtsverein, oder die Feuerwehr, das THW oder was weiß ich noch alles. Überall mangelt es an Nachwuchs.

Den bekommt man in der heutigen Zeit sicher nicht mit pompösen Regelwerken und Regularien. Kennst Du die Fernsehsendung "Hausmeister Krause" und den dortigen "Dackelverein"? So stell ich mir unsere rechtsfähigen Vereinigungen vor! CB Radio ist wohl ähnlich aufgestellt. Jetzt setz da mal 5 junge Leute rein, die bekommen einen unheilbaren Schock für´s ganze restliche Leben! LOL

Eine übergeordnete Instanz wird es sicher nicht geben. Wer will das machen und aus welcher Motivation heraus?

Industrie? Nein, wozu?
BNetzA? Nein, wozu?
CB Funker? Nein, wozu?

Deshalb, wem CB Funk Spaß macht der kauft sich ein Funkgerät und funkt! Wer irgendwo mitarbeiten möchte, schließt sich irgendwo an und macht eben mit! Dazu braucht es keinen Dackelverein!



55 & 73 Jürgen








Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Henning Gajek
Super Administrator

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Beiträge: 1703
Ort: Bad Dürkheim
Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 23.07.2009 19:01
Hallo,

dazu habe ich eben eine erfreulich sachliche Berichterstattung bei www.cb-radio.de gefunden. Na also geht doch.




--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Ehemaliger CB Funker
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Beiträge: 500
Eingetreten: 24.02.08
Eingetragen um 23.07.2009 19:08
Naja, so ganz kann ich Dir da nicht zustimmen. Es war zu erwarten, dass diese Meldung ein gefundenes Fressen für die DFA e.V. Anhänger sein würde. BPH hat das natürlich wieder zu seinem Vorteil ausgeschlachtet obwohl es dazu ja absolut keinen Grund gibt. Was kann man denn bei der DFA e.V. vorweisen? Genauso wenig wie beim DAKfCBNF e.V.! Nichts!

Positiv zu erwähnen ist allerdings, dass BPH auch einen anderen Schreibstil beherrscht und diesmal auf Kraftausdrücke verzichtet. Von einer staatlich anerkannten Agentur der Presse im Fürstentum Luxemburg, die auch noch einen einen eigenen Radiosender zur Bereicherung der Bevölkerung an der Mosel betreibt, muss man das eigentlich auch erwarten können!

Burkhard, wie war die Frequenz gleich noch? smiley

55 & 73
Jürgen

PS: CB Lounge. Wenn es irgendwie passt werde ich mal versuchen zu kommen. Sind ja ein paar Kilometer. Interesse besteht schon!



Bearbeitet von Ehemaliger CB Funker auf 23.07.2009 19:10
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Wolf
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Beiträge: 185
Eingetreten: 08.02.08
Eingetragen um 23.07.2009 21:14
Hallo,

ich kann Jürgens Sichtweise nachvollziehen. In den Vereinen ist schlichtweg keine Substanz mehr vorhanden. Die Vereinsformalien scheinen insbesondere bei den eingetragenen Vereinen zum Selbstzweck geworden zu sein. Insofern ist der dezente Hinweis auf "Hausmeister Krause" nicht abwegig: Manche Vereinsrituale muten tatsächlich wie Realsatire an (von Burkhards Luxemburger One-Man-Show ganz zu schweigen ;-)

Nach meiner Einschätzung dürfte der DAKfCBNF kaum noch in der Lage sein, bei Behörden etwas zu bewirken. Der Einfluss des Vereins steht und fällt mit den Kontakten, die Franz Ahne zu Behördenvertretern hat bzw. hatte. Und da scheint in den vergangenen Jahren einiges weggebrochen zu sein. Das "Monopol", der einzige Ansprechpartner in Sachen CB-Funk zu sein, ist spätestens seit dem "Dreier-Treffen" bei der BNetzA gefallen, und Fakes wie die Geisteraktion "Funker helfen im Straßenverkehr", mit denen einst Minister Glos geködert werden sollte, dürften auch nicht gerade zur Reputation des Vereins beigetragen haben.

Insofern erübrigt sich die Frage, ob wir den DAKfCBNF noch "brauchen" - er hat einfach keine Bedeutung mehr.

Gruß
Wolf :-)
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Henning Gajek
Super Administrator

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Beiträge: 1703
Ort: Bad Dürkheim
Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 23.07.2009 21:38
Hallo Wolf,

und das aus Deinem Munde. Besser und treffender kann mans nicht formulieren :-)

Ich habe die mir bekannten Mitgliedsverbände des DAKfCBNF zur Teilnahme als Aussteller bei der CB-Lounge eingeladen, den DAKfCBNF übrigens auch. Eine Antwort liegt noch nicht vor.




--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Ehemaliger CB Funker
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Beiträge: 500
Eingetreten: 24.02.08
Eingetragen um 24.07.2009 16:07
Hallo Wolf,

Du schreibst:

In den Vereinen ist schlichtweg keine Substanz mehr vorhanden.

Das ist genau der Punkt, der die vielen und überflüssigen Disussionen im Moment ad absurdum führt. Jeder Ruf nach Rechtsfähigkeit, Veränderungen oder Verbesserungen, mehr Leistung oder mehr Kanälen, oder was weiß ich noch alles stirbt mit der Tatsache, dass eigentlich kein Bedarf und somit auch keine Notwendigkeit für solche Dinge vorhanden ist. Traurig aber wahr!

Alle momentan laufenden Aktivitäten begründen sich mehr oder weniger auf private Aktionen und da sind die eigentlichen Aktivisten zu finden die wenigstens noch etwas machen. Die vielen Anderen haben sich zurückgezogen und meinen, mit unsachlicher und überheblicher Kritik der Thematik einen Gefallen zu tun. Insgesamt ist der ganze Zirkus um rechtsfähige Vereinigungen mehr als lächerlich. Man will etwas vertreten, was gar nicht mehr da ist!

Deshalb, Aktionen auf kleiner Ebene die ankommen und von den verbliebenen CB Funkern auch angenommen werden. Mehr geht wohl im Moment nicht. Ob sich dieser Zustand irgendwann noch einmal ändert mag ich bezweifeln. Schade aber Realität!

Insofern meine Antwort auf die gestellte Frage: Nein!

55 & 73 Jürgen



Bearbeitet von Ehemaliger CB Funker auf 24.07.2009 16:08
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Ehemaliger CB Funker
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Beiträge: 500
Eingetreten: 24.02.08
Eingetragen um 24.07.2009 19:23
Na bitte, der Generalkritiker aus LU hat sich zu Wort gemeldet. Fehlt nur noch das Statement von seinen Jüngern!

http://www.funktechnik-hornauer.de/phpbb/viewtopic.php?t=270&sid=7b07822b55490e369041a2ec2d23ac30

Kommentar von mir an dieser Stelle!

http://forum.9cb.de/viewtopic.php?f=34&t=111&sid=6f3ad2f1f56933ebe37fcd361b688ada

55 & 73 Jürgen

PS: Was ist denn jetzt mit dem Radiosender an der Mosel?



Bearbeitet von Ehemaliger CB Funker auf 24.07.2009 19:24
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Henning Gajek
Super Administrator

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Beiträge: 1703
Ort: Bad Dürkheim
Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 24.07.2009 19:48
Hallo Jürgen,

das hättest Du auch hier schreiben dürfen.
Ich muß sagen, ich finde Burkhards Statement schon beachtlich, daß die vom ihm - sagen wir mal - mitinitierte DFA sich nur mit Formalkram beschäftigt.

Ok, Burkhard, da Du hier ja mitliest, lade ich Dich ein, einen Tisch auf der CB-Lounge (Rheintal-Electronica) zu buchen und dann machen wir eine Live-Diskussion über den Sinn des CB-Lebens oder führen neue Funkgeräte vor oder tun irgendwas, was keiner erwartet. Das hätte doch eine richtig neue Qualität :-)






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Henning Gajek
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Ehemaliger CB Funker
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Eingetreten: 24.02.08
Eingetragen um 24.07.2009 20:06
Ich muß sagen, ich finde Burkhards Statement schon beachtlich...

Das stimmt!

Ok, Burkhard, da Du hier ja mitliest, lade ich Dich ein, einen Tisch auf der CB-Lounge (Rheintal-Electronica) zu buchen und dann machen wir eine Live-Diskussion über den Sinn des CB-Lebens oder führen neue Funkgeräte vor oder tun irgendwas, was keiner erwartet. Das hätte doch eine richtig neue Qualität :-)


Dann komme ich auch, koste es was es wolle! smiley

55 & 73 jürgen



Bearbeitet von Ehemaliger CB Funker auf 24.07.2009 20:07
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Wolf
Reg. User

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Beiträge: 185
Eingetreten: 08.02.08
Eingetragen um 24.07.2009 22:11
Henning Gajek schrieb:
(...) Ich muß sagen, ich finde Burkhards Statement schon beachtlich, daß die vom ihm - sagen wir mal - mitinitierte DFA sich nur mit Formalkram beschäftigt. (...)

Naja, das ist halt Burkhards übliches Gemaule, weil ihm die DFA nicht mehr gebührend huldigt.

Immerhin hat es die DFA geschafft, sich von ihrem Ziehvater weitgehend freizustrampeln - was dem DAKfCBNF bisher nicht gelungen ist...

Gruß
Wolf :-)
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Der Funker
Reg. User

Beiträge: 38
Eingetreten: 06.02.08
Eingetragen um 30.07.2009 19:08
Hallo,

habe alles durchgelesen. So einfach ist es nicht. Der DAK-Dingenskirchen besteht noch aus drei Vereinen: der AFD (wird 25 Jahre alt), der Elbe Weser Runde, die laut Internet stark bei Funksignalsuchen ist und den Sachsen, seit kurzem vertreten sie auch Thüringen (Suhl).

Nehmen wir an, der DAKfCBNF löst sich auf.
Was machen die Funker, die dort aktiv waren? Werden sie zur DCBO gehen, aufhören oder was neues machen?

Ich habe mir das mal auf der Karte angeschaut:
EWR (Elbe-Weser-Runde) - im Norden
IGDFS (Sachsen) - im Osten
AFD im Westen
DFA in der Mitte
DCBO im Südwesten
DCBO z.T. im Süden

Von daher wäre doch eine Zusammenarbeit sinnvoll, wenn man sich auf bestimmte Gebiete verständigt.

Scheitert wohl am "Formalkram" ?
Der DAKfCBNF würde DCBO und DFA einladen, Mitglied zu werden, das passt in dessen Satzung, aber löst das Problem "Franz Ahne" nicht.

Was "Neues" gründen, worin DCBO, DFA, etc. und DAKfCBNF gleichberechtigt wären? Wird keiner wollen, fürchte ich.

Bliebe noch Auflösung der Hülle DAKf... und Gründung einer neuen Version, worin DCBO, DFA, AFD, EWR, IGDFS gleichberechtigt drin wären. Könnte funktionieren. Vielleicht.

Vielleicht die Arge Südwest wieder flottmachen? Sind nicht DCBOler auch Südwestler?

Sorry das ist vielleicht nicht das, was ihr lesen wollt...

Nur mal so n Gedanke.



Der Funker



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73 & 55 und die besten Zahlen
Der Funker
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Henning Gajek
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Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 30.07.2009 23:54
Hallo,

interessante Analyse. Laut Protokoll der letzten DAKfCBNf-Tagung will man wieder die Öffentlichkeit (Presse, etc.) zulassen und Teile der Tagung dafür "nichtöffentlich" machen. Der DAKfCBNF hat die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt, aber freiwillig auflösen wird er sich nicht. Eine Mitgliedschaft in anderen CB-Organisationen - auf nationaler Ebene - scheidet für ihn aus.

Forderungen von der Basis kommen beim DAKfCBNF nur stark gefiltert oder gar nicht an.

Die Politik wird, wenn man sie fragt nur sagen "einigt Euch und dann kommt ihr wieder..." ist schon eine vermurkste Situation. Wäre Herr W. aus dem Postministerium noch im Amt, hätte der alle Gruppen an einen Tisch geholt und sie ermahnt miteinander zu arbeiten. Aber Herr W. ist ihm wohlverdienten Ruhestand und das "Postministerium" gibts auch nicht mehr.

Ein Trost: Herr zu Guttenberg wird mit dem DAKfCBNF nur reden, wenn sie glaubhaft darlegen können, wie sie den Opel-Konzern retten können. Bei einem Haushalt von knapp 2.000 Euro pro Jahr wird das nicht passieren :-)




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73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Henning Gajek
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Ort: Bad Dürkheim
Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 01.08.2009 13:15
Hallo,

für mitlesende Wahlluxembourger, wenn eine Zusammenarbeit klappen kann, dann nur, wenn alle Beteiligten untereinander miteinander reden und sich gegenseitig respektieren. Dazu brauchen wir, auch wenns weh tut, keine Super-Koordinatoren, keine Bundesarbeitskreisverbandsgremien, sondern Leute, die über ihren Schatten springen und auch mal "mit den Anderen" reden.

Das fängt mit Öffentlichkeit, gegenseitigen Besuchen, Informationsaustausch an und dann sehen wir weiter, welche gemeinsamen Ziele es gibt.

Wenn klar ist, was CB-Funk ist, was er sein soll, was er sein könnte, finden sich ruck zuck auch Leute, die das verwirklichen wollen und dann ist auch - bei Bedarf - ruckzuck ein e.V.-Verein gegründet, wenns denn unbedingt notwendig ist.




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73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Ehemaliger CB Funker
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Eingetreten: 24.02.08
Eingetragen um 02.08.2009 09:57
Hallo Henning,

http://forum.9cb.de/viewtopic.php?f=34&t=116&sid=45c4a8e641710287e7612b233da5d393

Optimisten schreiten zur Tat, Pessimisten zur Ausrede.
Marion Gitzel, (*1947), Schriftstellerin

55 & 73 Jürgen



Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
DHH841
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Beiträge: 100
Ort: Weng
Eingetreten: 18.01.08
Eingetragen um 02.08.2009 11:50
Sorry, aber kann mir mal jemand verraten, wieso man 'gewisse Personen' so wichtig nimmt? Wäre es denn nicht eher von Vorteil diese links liegen zu lassen und gut ist es? Wer glaub nach all dem Hickhack der vergangenen Jahre noch an eine funktionierende Zusammenarbeit?

73 de Hans!
Bearbeitet von DHH841 auf 02.08.2009 12:22
www.funkfreunde-landshut-ev.de
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Hellweg
Reg. User

Beiträge: 6
Ort: Unna
Eingetreten: 02.08.09
Eingetragen um 02.08.2009 12:27
Hallo,

ich erinnere mich noch schwach an die Zeiten, es muss so Anno Domini 1986 gewesen sein, da bekam ich von meinem Vater, einem lizensierten Funkamateur, ein Stabo Funkgerät geschenkt. Es handelte sich um ein 2-Kanal HFG welches nur AM beherrschte. Ich erinnere mich, das ich STUNDEN bei uns auf dem Dachboden stand, die Teleskopantenne aus dem Fenster hielt, und den Signalen aus dem Äther lauschte, manchmal kletterte ich im Wald sogar auf einen Baum um höher als der Dachboden zu "stehen" um dort vielleicht etwas mehr zu empfangen. Mein Vater sagte ja immer "Junge, je höher dein Standort ist, um so besser ist der Empfang".

Irgendwann reichte mir das 2-Kanal AM Gerät nicht mehr, ich hörte ja meist nur AM typisches Geblubber des Äthers und wirkliche Sprechfunkverbindungen bekam ich auch nie wirklich zu Stande. Also bettelte ich bei meinen Eltern das sie mir doch ein "richtiges" Funkgerät kaufen. Also bekam ich zum Geburtstag ein DNT HighTec 4012 Handfunkgerät mit 40 Kanälen FM und 12 Kanälen AM.

ICH FÜHLTE MICH WIE EIN HELD!

40 Kanäle in FM(!!), ich stand noch länger auf dem Dachboden, kletterte auf noch höhere Bäume und experimentierte mit einer DV 27 Lang am Balkongeländer. Ich führte sogar erste Gespräche mit lokalen Funkern auf Kanal 32. Ich erinnere mich als ob es gestern gewesen wäre. Ich saß Stunden vor dem Gerät, lauschte den mehr oder weniger interessanten und tiefgründigen Gesprächen der Funker und beteiligte mich auch hin und wieder an Gesprächen.
Ich nahm sogar die äußerst beschwerliche Tour mit dem Fahrrad auf mich und quälte mich den Berg zur sogenannten "Omma" hoch, einem lokalen Turm in meiner damalign Heimatstadt der gleichzeitig auch den höchsten Punkt in der Umgebung darstellte, nur um echten Kontakt zu den Funkern zu haben die sich dort regelmäßig trafen.

Einer der Funker dort, er hieß Sandro, war sogar viele Jahre später für einige Zeit mein Schwager, und wir redeten viel und oft über unsere lustigen Stunden an der "Omma" und erinnerten uns an die "gute alte Zeit". Wir beide hatten mittlerweile die Funkerei aufgegeben.

Aber nochmal ein Zeitsprung zurück. Nach meiner DNT HighTech 4012 habe ich mit 16 Jahren einen Ferienjob angenommen, der als einziges Ziel das Verdienen von Geld hatte um damit eine komplette CB Ausrüstung zu kaufen. Ich ackerte 6 Wochen und hatte dann endlich die 1000 Mark zusammen und kaufte mir eine Kaiser KE 9015/40 mit einem Sadelta Standmikrofon, 6m Hochantenne und allem erdenklichen Schnickschnack den man damals so "brauchte" und ging stolz wie Oskar "on Air". Ich "powerte" stundenlang, bis tief in die Nacht und führte QSO's und platzte vor Freude wenn ich über die Stadtgrenzen hinaus funken konnte.

Es gingen Jahre ins Land, ich wurde älter, die Zeit wurde weniger und das Equipment verstaubte, ab und an machte ich das Gerät mal an, lauschte in die Kanäle und man hörte immer weniger Funkverkehr.

Ich kaufte mir ein Auto und in dieses Auto baute ich eine Alan 9001 (natürlich modifiziert) ein und stand Stundenlang, mittlerweile alleine, an der "Omma" und kurbelte über die Frequenzen oberhalb von 27.555 MHz und lauschte den Stationen auf USB. Selber dort zu funken traute ich mich nicht, es war ja das Piratenband und die damalige OPD / RegTP war gefürchtet.

Hin und wieder schaute ich mal auf einem Fieldday der diversen lokalen DARC OV vorbei und schnupperte AFU-Luft. Da der CB-Funker an sich auch schon damals in AFU Kreisen nicht wirklich beliebt war wurde ich mit den AFU's nie richtig warm und fühlte mich immer mehr gehasst als förderungswürdig und so bin ich bis heute ein "unlis".

Seit ca. 1999 wo ich letzte Versuche mit der 9001 und Packet-Radio gemacht habe war ich nicht mehr on Air. Hatte mittlerweile mein komplettes CB-Equipment, bis auf eine Stabo XF 4012 N und eine XM 4012 N, von denen ich mich nie trennen konnte, verkauft. Vor ein paar Wochen bin ich an eine Albrecht AE 5800 bzw. AE 485-S gekommen. Habe mir eine Antenne gekauft, mein altes Netzteil ausgegraben und habe das Gerät eingeschaltet. Ich habe über 80 Kanäle in AM / FM und, mittlerweile ja erlaubt, SSB gedreht und hörte......NIX, a-b-s-o-l-u-t NICHTS....80 Kanäle in sämtlichen Betriebsarten tot....

Sogar im Bereich ab 27.555 MHz nur noch gaaanz wenige 001 (Italy) Stationen die man dort in USB hört. Die 30'er Station aus Ibiza die immer in PR auf USB gesendet hatte, auch weg.

Jetzt fragt sich der eine oder andere geneigte Leser, was ich euch damit sagen möchte, mit der ganzen Story aus alten Tagen.

Ich sage es euch.

Der Konsens ist, daß ich viele viele Jahre viel Spass auf CB hatte, viele Leute kennengelernt habe, viele interessante QSO's geführt habe und CB einen großen Teil meines Lebens bestimmt und auch geprägt hat OHNE das irgendwelche CB Organisationen dies geregelt haben oder mir meinen Rufnamen gegen Geld zugeteilt haben.

Heute ist es so, daß der CB-Funk und sicher auch der Amateurfunk in vielen Bereichen durch das Internet abgelöst wurde.

Daran ändert kein erlaubtes SSB mehr was, daran würde keine höhere Sendeleistung etwas ändern und auch noch mehr Kanäle die dann tot bleiben würden wären keine Bereicherung.

Und gewiss ändert daran auch keine CB-Organisation, egal wie sie heissen mag, egal welche Ziele sie sich gesetzt hat, etwas.

NIEMAND nutzt Internet <=> CB Gateways mit 1200 Baud wenn er Internet mit 16MBit/s im Haus hat.

Und auch eQSO Server sind mehr Internet als Funk, deshalb kann man hier kaum noch von Funk reden.

Man muss einfach akzeptieren das der CB Funk durch das Internet verdrängt wurde und keine Hochzeit mehr wie in den 80'er / 90'er Jahren erleben wird.

Schlagt mich, kritisiert mich, flamed mich....

Aber so isses (leider)

Jan

13BB1618 - Lenne 01
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Ehemaliger CB Funker
Reg. User

Beiträge: 500
Eingetreten: 24.02.08
Eingetragen um 02.08.2009 17:33
Hallo Jan und Hans,

Schlagt mich, kritisiert mich, flamed mich....
Du hast ja so Recht. Hans übrigens auch. Mittlerweile komme ich auch immer mehr zu diesem Punkt und dieser Einstellung. Ich bin auch schon seit 1975 dabei, "die gute alte Zeit" sie kommt nicht wieder. Vereinigungen hin oder her!

Trotzdem wäre es schade, wenn CB Funk so klammheimlich abdanken würde. Ich beschäftige mich in meiner Freizeit "noch" intensiv mit Themen die HF (BCL, SWL, usw. www.9cb.de) betreffen. Damit bin ich groß geworden! Beruflich hab ich sehr viel mit IT und Recht zu tun und deshalb steht der Computer hier auch als Mittel zum Zweck. Beide Technologien richtig kombiniert machen viel Spaß! Ich glaube da sollte man ansetzen und die Begeisterung für die Technik und die damit verbundenen Möglichkeiten fördern. Leider wird´s da ja auch immer weniger.

Insofern ist eine gute und funktionierende "Interessenvertretung" gar nicht so abwegig. Aufklärung, was kann man damit machen und was kostet das. Ein Hobby eben. Mit der Argumentation der kostenlosen Kommunikation kann man niemand mehr locken.

55 & 73
Jürgen


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