Das CB-Funk Forum von Henning Gajek
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CB-Lounge

Die 13. CB-Lounge am 15.08.2020 in D-64850 Schaafheim!

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Das CB-Funk Forum von Henning Gajek | Meinung | Stammtisch QSO
Seite 5 von 6 << < 2 3 4 5 6 >
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Bergisches Troedelteam
Reg. User

Beiträge: 250
Ort: Köln - Rath / Heumar
Eingetreten: 26.05.13
Eingetragen um 28.10.2015 07:38
Guten Morgen, Jürgen,
Henning hat doch glatt einige Fragen versucht zu beantworten. Allerdings unter Thread "CB Lounge". Es wird immer lustiger, was Henning schreibt.

MfG

Marc / 13 EL501


Mit 55 & 73 vom
Bergischen Trödelteam in NRW
(Quwisatz Haderac / 13 EL 501)
http://bergisches-troedelteam.jimdo.com
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Ehemaliger CB Funker
Reg. User

Beiträge: 500
Eingetreten: 24.02.08
Eingetragen um 28.10.2015 17:57
Bitte mal genau durchlesen, es geht schon los im Entwurf der neuen Allgemeinzuteilung! Die Möglichkeiten und Freiheiten der CB Funker werden schon beschnitten.

http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/SpezielleAnwendungen/CB-Funk/Anhörung.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Und was machen unsere "Verbände" jetzt? Nichts! Selbst wenn sie was machen würden, es wird nichts mehr ändern am Entwurf. Die ganzen Groß..... aus der CB Vergangenheit (Verbände, Organisationen, Radiosender, Berichterstatter, Foren, usw.) haben gemeinsam die Karre so richtig in den Dreck gefahren. Wo sind sie denn jetzt alle hin? Jetzt gilt es! smiley
Bearbeitet von Ehemaliger CB Funker auf 28.10.2015 18:08
Verfasser RE: Messestandort Durmersheim
zero
Reg. User

Beiträge: 167
Ort: Oedheim (bei Heilbronn)
Eingetreten: 03.04.10
Eingetragen um 26.02.2016 10:04
Es wurde behauptet der Messestandort Durmersheim wäre zu klein und zu unbedeutend.
Betrachten wir es von der anderen Seite.
Würde diese Veranstaltung zB in Friedrichshafen oder Stuttgart stattfinden, dann wäre CB und Funk nur eine Randerscheinung weil noch andere Interessengruppen ins Boot geholt werden, damit es in der Kasse richtig Kracht.
Dann würden auch die vielen Flohmärktler fehlen weil die Profis der anderen Sparten mehr zahlen können, dazu kommen dann die ganzen Ramschstände und Computerschrottversilberer wie es mal in Friedrichshafen war.

Durmersheim ist gut für den CB-Funk, den Amateurfunk und die Bastler und steht in vorderster Reihe mit den anderen Funk-Veranstaltungen dieser Größe.

Es ist klar, dass diese Veranstaltungen den Messeflair verlieren sofern sie ihn je gehabt haben, ich kann mich noch erinnern, dass es in Weinheim Beteiligung der AFU-Hersteller gab.
Und der Versuch der Vergrößerung der ganzen Sache gründlicher in die Hose ging und existenzbedrohend für die Sache war.
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Henning Gajek
Super Administrator

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Beiträge: 2138
Ort: Bad Dürkheim
Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 28.02.2016 18:25
Hallo Zero,

Dein Beitrag würde besser zum Thema CB-Lounge-Messe 2016 passen:

http://www.cb-lounge.de/forum/viewthread.php?forum_id=49&thread_id=1005




--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
CB: Bad Dürkheim 23 / Bravo Delta 23
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
DNI 400
Reg. User

Beiträge: 11
Ort: JO54XC
Eingetreten: 31.05.16
Eingetragen um 26.08.2016 11:52
Die obigen Ausführungen habe ich mit besonderem Interesse gelesen. Eine einheitliche und endlich wieder effektiv arbeitende Interessenvertretung für alle Amateurfunker ohne Lizenz wäre sicherlich sehr hilfreich. Wie allerdings hier bereits ausgeführt, waren in der Vergangenheit leider zu viele Führungskräfte von CB-Funkvereinen oder Dachverbänden mit ihrer persönlichen Imagepflege und den dazugehörigen Ränkespielen so beschäftigt, dass keine Zeit mehr für die eigentlichen wichtigen Aufgaben blieb. Ein Großteil dieser „Egozentriker“ ist dann ja auch verdientermaßen in der Versenkung verschwunden. Bedauerlicher Weise hat auch dieses Verhalten viel zum derzeitigen Ansehen aller CB-Funker in der allgemeinen Öffentlichkeit beigetragen. Mir fällt so auf Anhieb auch keine bestehende Interessenvertretung ein, die in mir die Hoffnung aufkommen lässt an der momentanen Situation etwas Grundlegendes ändern zu können oder wollen.
Bestrebungen sich zum jetzigen Zeitpunkt dem DARC anzuschließen, halte ich nicht nur für aussichtslos, sondern auch für einen Fehler. In einem Club, der innerhalb weniger Jahre beinahe die Hälfte seiner Mitglieder verliert, kann so einiges nicht stimmen. Es hat dort ja nicht umsonst gerade sehr scharfe öffentliche Kritik aus den eigenen Reihen gegeben. Dort scheinen einige Mitglieder und Funktionäre bewusst zu übersehen, dass nicht wenige Funkamateure über den CB-Funk und teilweise sogar unter aktiver Mithilfe einiger CB-Vereine, zu ihrer Lizenz gekommen sind.
Ach, beinahe hätte ich es vergessen. Mir ist schon klar, das Wort Amateurfunker ohne Lizenz wird einen Aufschrei der Empörung bei einigen Funkamateuren ausgelöst haben. Wer sich da allerdings sachkundig macht wird erfahren, als Amateurfunker bezeichnet man Personen die das Aussenden von HF nicht aus beruflichen Gründen, sondern als ein ernsthaftes, technisches Hobby betreiben. Zu diesem Personenkreis zählen auch die Funkamateure. Die spezielle Bezeichnung CB-Funker für alle nichtlizenzierten Amateurfunker halte ich, zumindest seit der Einführung von LPD-, FreeNet- und PMR-Funk, für nicht mehr zutreffend. Auf der anderen Seite trifft selbstverständlich die Bezeichnung Amateurfunker keinesfalls auf alle Nutzer des lizenzfreien Funks zu. Da muss eventuell erst noch eine passende Bezeichnung gefunden werden.

73 de Jürgen
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Henning Gajek
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Beiträge: 2138
Ort: Bad Dürkheim
Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 28.08.2016 12:08
Hallo,

der DARC hat schon länger ein Problem. Seine Bedeutung wurde durch den DAKfCBNF "reduziert", weil das damalige Postministerium den lizensierten Funkamateuren "empfohlen" hatte, einen "Runden Tisch" zu bilden, der dann als RTA auch realisiert wurde.

Nun können sich die CB-Funker, bzw. deren Organisation(en) dem RTA anschließen oder "zusammen" was "Neues" machen, aber wie Du richtig erkannt hast, gibt's da "Berührungsängste" zwischen lizensierten Funkamateuren, die eine Prüfung abgelegt und bestanden haben und den "Hobbyfunkern", die sich ein Gerät gekauft und einfach "losgelegt" haben.

Bei vielen - nicht-CB-Funkern - fehlt ein Verständnis, was der "Unterschied" zwischen lizensiertem Amateurfunk und nicht lizensiertem Hobbyfunk sein soll oder könnte...

CB-Funk (auf 27 Mhz, teils auch auf 149 MHz) ist heute längst ein "Amateurfunk light" geworden, wir gehen auf die Berge , auf die Aussichtstürme, montieren Antennen und Geräte, funken ein paar Stunden/Tage und dann ist wieder Ruhe.

CB-Funk als "Nahbereichstelefon", als "Hausfrauenfunk" ist aus der Mode gekommen, weil die (Über)Reichweiten und andere Störungen (PLC) eine zuverlässige Nahverbindung oft beeinträchtigen.

Die Mehrheit der CB-Funker hängt an und auf 27 MHz, für einen Hausfrauen, Quassel, Freizeitfunk mit sichereren Reichweiten wäre 2m (z.B. 149) oder 70cm (z.B. 446 MHz) viel viel sinnvoller. Die Diskussion hatten wir ja schon an anderer Stelle.

Der DAKfCBNF dürfte bald Geschichte sein, nach den mir vorliegenden Informationen wird gerade die formaljuristisch korrekte Auflösung vorbereitet.
(Was, wenn es korrekt ablaufen soll, nicht so ganz einfach ist und Zeit braucht)





--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
CB: Bad Dürkheim 23 / Bravo Delta 23
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
DNI 400
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Beiträge: 11
Ort: JO54XC
Eingetreten: 31.05.16
Eingetragen um 28.08.2016 17:49
Hallo Henning,
geahnt habe ich das mit dem DAKfCBNF schon länger. Auf mündliche oder schriftliche Anfragen in diesem Zusammenhang, habe ich vom Arbeitskreis aber nie eine konkrete Antwort bekommen. Wie soll es den in Zukunft mit der bisher über den Arbeitskreis organisierten Rufzeichenvergabe weiter gehen? Auch mir sind natürlich Forumsbeiträge bekannt, wonach der DAKfCBNF eigentlich gar nicht berechtigt gewesen sei soll, diese Rufzeichenvergabe zu beanspruchen. Bei allen Fehlern die im Laufe der Jahre im Arbeitskreis gemacht wurden, aber irgendeine Institution oder ein Beauftragter musste die Zuweisung doch organisieren. Es kann sich doch nicht jeder nach Gutdünken ein Rufzeichen aus den freigegebenen Rufzeichengruppen zulegen ohne dass dieses irgendwo aktenkundig gemacht wird. Oder soll diese eigentlich sehr vernünftige Regelung so einfach den Bach runtergehen? Wenn nun wieder Zeiten mit Stationskennungen wie „Rumpelstilzchen“ oder schlimmer anbrechen, muss es nicht verwundern, wenn die gesamte CB-Funkszene nur belächelt wird.

73 Jürgen
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Wolf
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Beiträge: 206
Eingetreten: 08.02.08
Eingetragen um 29.08.2016 14:18
Hallo Jürgen,

Grundlage für die Rufzeichenvergabe und -verwaltung ist die Amtsblatt-Verfügung 288/1997 des damaligen BMPT vom 3. Dezember 1997. Darin war geregelt, dass automatisch arbeitende CB-Stationen bei Datenübertragung auf sechs Kanälen ein vom Ministerium oder vom DAKfCBNF vergebenes Rufzeichen aussenden müssen.

Das war eine der letzten Amtshandlungen des BMPT, denn das Ministerium wurde zum Jahresende 1997 aufgelöst.

Der Nachfolger, die dem Wirtschaftsministerium unterstehende RegTP, hob die Rufzeichenpflicht am 27. Mai 1998 (rückwirkend zum 1. Januar 1998) schnell wieder auf.

Die Kritik an der Rufzeichenvergabe durch den DAKfCBNF entzündete sich daran, dass die Vergabe von Rufzeichen damals ein "hoheitlicher Akt" gewesen wäre, der nur von der Behörde selbst hätte vorgenommen werden dürfen. Für die Vergabe durch einen "privaten" Verein hätte eine Übertragung dieses "Hoheitsrechts" (eine sog. "Beleihung") auf den Verein stattfinden müssen. Dafür gab es aber keine gesetzliche Grundlage.

Gruß
Wolf :-)
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
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Ort: JO54XC
Eingetreten: 31.05.16
Eingetragen um 29.08.2016 16:36
Hallo Wolf,
ich danke Dir für die umfassende Aufklärung. Dadurch, dass unsere IG fast ausschließlich mit den betreffenden Rufzeichen arbeitet waren mir einige Einzelheiten zu diesem Thema zwar bekannt, die Rechtsgrundlage kannte ich aber nicht. Aus Deinen Ausführungen schließe ich, dass die BNetzA diese Angelegenheit nicht weiterführt. Ich fand diese Lösung für ernsthafte „Hobbyfunker“ recht ideal. So gab es doch (außer der im CB-Funk gebräuchlichen 13) einen international nachvollziehbaren Landeskenner und auch die verwirrende Mehrfachnutzung einiger selbst zugelegter Rufzeichen konnte damit vermieden werde. Es bleibt die Frage was nun?

73 Jürgen
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Wolf
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Beiträge: 206
Eingetreten: 08.02.08
Eingetragen um 29.08.2016 21:34
Hallo Jürgen,

kleine Ergänzung: Die Einführung der Rufzeichenpflicht war damals sogar Gegenstand einer Kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

Hier die Antwort der Wirtschaftsministeriums:
http://www.funkmagazin.de/03288.htm
(Bei der Antwort muss man berücksichtigen, dass sie zu einem Zeitpunkz kam, als die Rufzeichenpflicht noch in Kraft war.)

Nach Aufhebung der Rufzeichenpflicht hatten DAKfCBNF-Mitgliedsvereinigungen beim Wirtschaftsministerium deren Beibehaltung gefordert.

Das Ministerium antwortete:
http://www.funkmagazin.de/27068.htm

Gruß
Wolf :-)
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Henning Gajek
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Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 30.08.2016 09:24
Hallo Wolf,

interessantes Detail, das war mir so gar nicht mehr erinnerlich.

Nennt man "schwarzen Peter" verschieben.

Es gab mal die Idee von den Datenfunknetz/Packet-Mailbox-Betreibern rund um DL-Net / RegioNet eine Datenbank aufzubauen, wo alle Rufzeichennutzer sich eintragen, damit "bekannt" ist, welche Rufzeichen schon verwendet werden, um Doubletten zu vermeiden. Die Geschichte dürfte eingeschlafen sein.




--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
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Eingetreten: 31.05.16
Eingetragen um 30.08.2016 10:44
Hallo Wolf,
dank Deiner Informationen habe ich nun erstmals einen umfangreicheren Überblich zur Rufzeichenvergabe des BMTP bzw. des DAKfCBNF erhalten. Dann ist ja eigentlich noch nicht alles verloren. Bei einer tatsächlichen Auflösung des DAKfCBNF müsste man den Verantwortlichen für die Rufzeichenvergabe nur davon überzeugen, dieses Amt weiterhin auszuführen. Falls rechtlich notwendig, unter der „Schirmherrschaft“ eines noch funktionierenden Dachverbandes oder Vereins. Mir ist leider nicht Bekannt wie viele Anträge dort monatlich noch eingehen und ob Jürgen für den erforderlichen Zeitaufwand derzeit eine finanzielle Vergütung vom DAKfCBNF erhält. Die Bearbeitungsgebühr könnte man dann ja so festlegen, dass ihm persönlich durch dieses Amt zumindest kein finanzieller Nachteil entsteht. Vielleicht wird über diese Problematik aber auch schon längst an anderer Stelle nachgedacht. Wie schon geschrieben, würde ich es allerdings sehr bedauern, wenn diese Chance einfach so vertan würde.

73 Jürgen
Bearbeitet von DNI 400 auf 30.08.2016 10:46
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Henning Gajek
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Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 30.08.2016 10:53
Hallo,

die Datenbank des DAKfCBNF bestand / besteht aus mehreren Microsoft Works Datenbankdateien, weil die Datenbestände zu gross wurden. Wenn man Works (gibt's glaub ich nicht mehr neu) noch hat, kann man das in Excel oder DBF umwandeln und vielleicht in eine MS Access Datenbank überführen.

Streng genommen müßte man alle Rufzeicheninhaber anschreiben, dass die Daten übernommen wurden - ob sie damit einverstanden sind.

Da weitgehend nur Postadressen bekannt sind, müsste einiges Geld an Porto investiert werden.
Die Rückläuferquote (Adresse falsch, verzogen, unbekannt) dürfte hoch sein.
Wo email Adressen bekannt sind, wird es ähnlich sein: Ist die e-mail Adresse noch aktiv/wird noch gelesen?

Was man tun könnte:
eine neue Datenbank mit DAA200 bis DRZ999 anlegen.
Darin alle vom DAKfCBNF vergebenen Rufzeichen als "vergeben" eintragen, aber keine weiteren Daten veröffentlichen. Die "rechtmäßigen" Inhaber übers Internet auffordern, sich zu melden und ihre Daten zu bestätigen oder zu aktualisieren, wenn sie das wollen.
Es sollten noch genügend "freie" Rufzeichen vorhanden sein, dass neue Rufzeichen in einem Bereich vergeben werden können, wo es keinen stört.

Für Anhänger der "13" Regelung (sie geht auf den CB-DX-Club "Alfa Tango Italy" www.alfatango.org zurück wäre ja folgendes denkbar:

13DNI400 statt DNI400 :-)

73 de DAK223



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73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
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Ort: JO54XC
Eingetreten: 31.05.16
Eingetragen um 30.08.2016 12:18
Hallo Hennig,
ich habe mich sehr über Deine rasche Reaktion gefreut. Wie bereits geschrieben kann es ja durchaus sein, dass man sich in „zuständigeren“ Gremien bereits mit dieser Thematik beschäftigt. Deshalb sollen meine Überlegungen auch nur Denkanstöße sein. Beim DAKfCBNF wird doch sicherlich eine vollständige und bewältigbare Datenbank vorhanden sein. Problematischer schätze ich eher den Versuch ein, Jürgen gegebenen Falls zum Weiterführen dieser Rufzeichenliste zu bewegen. Bei einer möglichen Ablehnung kämmen dann wahrscheinlich aber so viel Arbeit und rechtliche Fallstricke auf einen Nachfolger (Nachfolgeverein) zu, dass es zu einer echten Herausforderung werden könnte. Die zu schützenden, persönlichen Informationen müssten vom DAKfCBNF ja nicht unbedingt an einen Nachfolger weitergegeben werden. Wie Du bereits geschrieben hast, genügt es ja die Vergebenen Rufzeichen einfach als vergeben zu markieren.
Ich selbst war bis 1990 bei der Alfa Tango DX Group unter dem Rufzeichen 46-AT-247 eingetragen. Nach der Angliederung der DDR und der Einführung einer Zahlungspflicht in der AT- Gruppe habe ich mich dort dann aber nicht mehr gemeldet. Auf die 13DNI400 musste ich ab und zu auch schon zurückgreifen, weil einige Dekodierungsprogramme die DNI 400 nicht annehmen. Die 13DNI400 ist aber nicht nur doppelt gemoppelt (13 und DNI), sondern mir einfach zu lang. Da würde ich persönlich lieber bei meiner auch im Amateurfunk international anerkannten SWL-Kennung bleiben.

73 Jürgen
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Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Wolf
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Beiträge: 206
Eingetreten: 08.02.08
Eingetragen um 30.08.2016 17:19
Hallo,

hier noch kurz drei ergänzende Infos:

1. Es gab m.W. auch zwei Versionen gedruckter Rufzeichenlisten:
- eine Liste aus dem Jahre 1996, die der DAKfCBNF selbst herausgebracht hat, und
- eine Liste aus dem Jahre 2000, die vth herausbrachte (Autor: Andreas Uhlig)

In der DAKfCBNF-Liste waren die Teilnehmer mit Namen und voller Postanschrift angegeben (sofern sie der Veröffentlichung zugestimmt hatten), in der vth-Liste nur mit Namen und Wohnort.


2. Der DAKfCBNF hatte damals aus dem vom BMPT zugeteilten Rufzeichenblock bestimmte Blöcke für Packet-Radio-Mailboxen, -Nodes und -Digipeater reserviert:

Reserviert für Mailboxen:
DBO200 - DBO999
DBQ200 - DBQ999
DBX200 - DBX999

Reserviert für Nodes:
DND200 - DND999
DNO200 - DNO999
DNQ200 - DNQ999
DNX200 - DNX999

Reserviert für Digipeater:
DIG200 - DIG999
DIQ200 - DIQ999
DIX200 - DIX999


3. Bereits vor der "offiziellen" Rufzeichenzuteilung im Jahre 1997 gab es am 2. Dezember 1993 eine "inoffizielle" (ohne Veröffentlichung im Amtsblatt) Zuteilung von Rufzeichen an den DAKfCBNF.

Es handelte sich um den Rufzeichenblock
DCB mit nachfolgender Zahl 100 - 99.999.

Der DAKfCBNF musste der Behörde einmal im Jahr eine Auflistung der zugeteilten Rufzeichen übergeben. Die Behörde behielt sich vor, bei Funkstörungen auf diese Liste zuzugreifen.

Später, bei der Freigabe von Datenfunk (Packet Radio), stellte sich heraus, dass die Syntax dieser Calls nicht mit dem Packet-Radio-Protokoll kompatibel ist. Deshalb erfolgte 1997 die Zuteilung der bekannten sechsstelligen Calls. Der DAKfCBNF tauschte damals alte gegen neue Rufzeichen kostenlos um.

Gruß
Wolf :-)
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Santana 51
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Beiträge: 92
Ort: Ludwigshafen
Eingetreten: 05.05.16
Eingetragen um 31.08.2016 13:53

...gibt's da "Berührungsängste" zwischen lizensierten Funkamateuren, die eine Prüfung abgelegt und bestanden haben und den "Hobbyfunkern", die sich ein Gerät gekauft und einfach "losgelegt" haben.

Ich weiß nicht, ob es heute noch so ist, aber wie schön "unkompliziert" war das früher in Spanien:
Wenn das UKW-Relais gerade mal frei war, dann meldeten sich gelegentlich die "Pentiende", was soviel heißt wie angehender Amateur.
Die hatten zwar noch kein Amateurfunk-Call, durften aber schon mal die Betriebstechnik üben....

Achim
Bearbeitet von Santana 51 auf 31.08.2016 13:54
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
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Beiträge: 11
Ort: JO54XC
Eingetreten: 31.05.16
Eingetragen um 01.09.2016 08:08
Hallo Achim,
dein Beitrag passt zwar nicht ganz zu der obigen Fragestellung, aber falls Du da nicht eventuell auf eine unzulässige Nutzung dieser Regelung anspielst, wird das auch in Deutschland seit einigen Jahren so praktiziert. Hier dürfen nicht lizenzierte Personen zu Ausbildungszwecken praktischen Funkbetrieb auf den Amateurfunkbändern machen. Allerdings ist dieses nur unter Aufsicht eines Funkamateurs mit einem Ausbildungsrufzeichen erlaubt.
Wer sich bereits zutraut beim "Amateurfunk" live mitzumachen, der kann auch bei HamSphere seine Erfahrungen sammeln. Das ist eine legale und recht authentische Möglichkeit ohne Lizenz QSOs mit lizenzierten Funkamateuren zu führen. Aber Vorsicht, ein wenig Sachkenntnisse sollte man da schon haben wenn man nicht unangenehm auffallen will !

73 Jürgen
Bearbeitet von DNI 400 auf 01.09.2016 08:39
www.nicb.eu
Verfasser RE: Brauchen wir den DAKfCBNF noch?
Henning Gajek
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Beiträge: 2138
Ort: Bad Dürkheim
Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 28.05.2017 17:55
Es gibt (traurige) Neuigkeiten vom DAKfCBNF

http://deutscher-arbeitskreis-fuer-cb-und-notfunk-ev.de/files/friedel_everding_verstorben.pdf

Im Alter von 73 Jahren ist der zuletzt gewählte stellvertretende Vorsitzende des DAKfCBNF Friedel Everding (Elbe-Weser-Runde) verstorben. Er war ein ruhiger besonnener Vertreter, der sich unter anderem um die Homepage gekümmert hatte, soweit mir bekannt.

Der Text der Meldung enthält einen logischen Fehler, vermutlich wurden die Jahreszahlen vertauscht.


--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
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Verfasser RE: Ist der DAKfCBNF noch aktuell?
13HN516
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Beiträge: 336
Ort: Gummersbach
Eingetreten: 19.02.19
Eingetragen um 19.05.2019 10:28
Hallo Jzusamnen
Am 16 Mai.2019 habe ich einen Offenen Brief bzw E-Mail
an DAKCBNF. ev geschrieben mit folgendem Inhalt.
Adresse dakcbnf.ev@ewe.net (da die @t-online nicht mehr funktioniert)

Sehr geehrter Vorstand
des DAKCBNF ev.
Wie ihr vielleicht wisst, kann ein Verein nur mit der entsprechenden Anzahl an Mitglieder (mindestens 2 ) lt Satzung bestehen. Da es sich um Mitglieder des DAKCBNF ev handelt, welche Juristische Personen sind, aber nicht nehr Aktiv sind, sollte man über eine Auflösung nachdenken.
Unerklärlich ist für mich auch der Rufzeichen Verkauf, für den es überhaupt keine rechtliche Grundlage gibt.
Der DAKCBNF hat zwar mit Sicherheit einiges zu Erhalt und der Entwicklung des CB Funk beigetragen, ist jedoch in den letzten Jahren durch eigene Fehler nicht mehr von den Funker akzeptiert.

Mfg
Peter Graf
13HN516

Anmerkung
Die Antwort blieb man mir mit dem heutigen Brief ebenfalls schuldig. (einen ähnlichem Brief, hatte ich schon einmal vor ca 5 Monate an den DAKCBNf.ev gesandt)
Es gibt immer noch die Rufzeichenvergaben gegen Geld ohne Rechtsgrundlage

Der größte Gipfel der Frechheit sind jedoch Rufzeichen zum Preis von 15 Euro, (oder sogar im Vollumen gegen entsprechende Summe) für Unbemannt arbeitende CB Funk Stationen.
Rufzeichen für unbemannt arbeitende Stationen im CB Funk und nur für solche!!! vergibt nur die Bnetza in Form von Kennungen, als hoheitliche Bundesbehörde. Der DAKCBNF. ev hat überhaupt keine Befugnisse dazu, diese Rufzeichen haben keine Gültigkeit.
Link zum richtigen Amtlichen Antrag

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/SpezielleAnwendungen/CB-Funk/CBFunk-node.html
Fazit der DAKCNF. ev, ist die Hemoride des CB Funk und muss ganz schell von der Bildfläche verschwinden.

Grüße
73&55 Peter


Skip: Station Tiefburg
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Am Mike Peter
Bearbeitet von 13HN516 auf 19.05.2019 13:39
Verfasser RE: Ist der DAKfCBNF noch aktuell?
Henning Gajek
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Beiträge: 2138
Ort: Bad Dürkheim
Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 19.05.2019 19:27
Hallo,

Du schreibst an die Firma Borgward und möchtest von denen ein Auto kaufen, nur weil sie in den 1950er Jahren mal (richtig gute) Autos hergestellt haben? :-)

Der DAKfCBNF mag formaljuristisch noch existieren, aber Aktivitäten sind seit Jahren keine feststellbar, die handelnden Personen sind oft nicht mehr "erreichbar" oder haben nicht die Lust oder die Möglichkeiten, die das moderne Internet bietet...

Wenden wir uns Organisationen zu, die es wirklich gibt.
Schreiben wir auf, welche Forderungen wir haben und suchen uns Mittel und wege, sie umzusetzen.



--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
CB: Bad Dürkheim 23 / Bravo Delta 23
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